Di. 12.03.2026 | 11:00 Uhr – Dauer ca. 1 Stunde
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Viele Nachweise im Anschlussbereich konzentrieren sich primär auf Spannungen und plastische Dehnungen. In der Praxis zeigt sich jedoch, dass Verbindungen häufig nicht aufgrund überschrittener Dehnungen versagen, sondern infolge von Instabilität. Schlanke Stege, Laschen oder Steifen können beulen, obwohl sämtliche Spannungsnachweise formal eingehalten sind.
Lokale Stabilitätsphänomene zählen zu den anspruchsvollsten Themen im Stahlbau. Während globale Knicknachweise normativ klar geregelt sind, ist die Beurteilung von Beulvorgängen in Anschlussdetails oftmals weniger eindeutig und erfordert eine vertiefte Betrachtung.
Ab welchem Beulfaktor besteht tatsächlich Handlungsbedarf? Ist eine lineare Eigenwertanalyse ausreichend? Wie lassen sich FE-Ergebnisse in einen belastbaren Nachweis überführen? Und in welchen Fällen ist eine geometrisch nichtlineare Analyse unter Berücksichtigung von Imperfektionen notwendig?
Dieses Webinar vermittelt, wie Stabilitätsprobleme in Anschlüssen systematisch erkannt, bewertet und eingeordnet werden. Sie erfahren, wie sich eine FE-basierte Schlankheit ableiten lässt, wie die Methode der reduzierten Spannungen angewendet wird und wie das Übergangsverhalten zwischen Plattenbeulen und stabförmigem Knicken fachgerecht beurteilt werden kann.
Anhand praxisnaher Beispiele wird Schritt für Schritt gezeigt, wie Stabilitätsnachweise strukturiert aufgebaut und nachvollziehbar geführt werden.
Ihr Mehrwert
Nach dem Webinar verfügen Sie über eine klare, strukturierte Vorgehensweise im Umgang mit Stabilitätsproblemen in Anschlüssen. Sie können FE-Ergebnisse sicher interpretieren und beurteilen, wann konstruktive Anpassungen ausreichen oder weiterführende Analysen erforderlich sind.
Nach dem Webinar verfügen Sie über eine klare, strukturierte Vorgehensweise im Umgang mit Stabilitätsproblemen in Anschlüssen. Sie können FE-Ergebnisse sicher interpretieren und beurteilen, wann konstruktive Anpassungen ausreichen oder weiterführende Analysen erforderlich sind.